Was machen, wenn es blutet?

Erste-Hilfe-Kurs für Viertklässler der Seehofschule

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Die Viertklässler mit Miriam Ehret und Puppe Klaus. Foto: ehr

HÜTTENFELD – In der vierten Klasse der Hüttenfelder Seehofschule ging es in den letzten Tagen spannend und auch lustig  zu. Da liefen die Kinder blutend mit offenen Wunden über den Schulhof und erschreckten ihre Mitschüler. Was war passiert? Nun, Sie absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs bei Miriam Ehret, die früher ebenfalls die Hüttenfelder Grundschule besuchte und nach dem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr bei der Johanniter-Unfallhilfe macht. Miriam verstand es zum einen, den Kindern die wichtigen ersten  Schritte zu zeigen, wenn ein Mitschüler plötzlich stark blutet oder gar bewusstlos am Boden liegt. Druckverbände, stabile Seitenlage oder die Mund-zuMund-Beatmung wurde da an „Klaus“ geübt. Klaus ist die bedauernswerte Puppe, die mit schweren Wunden und offenen Brüchen versehen war, um den Kindern den Umgang mit verletzten Menschen zu  veranschaulichen. Und zum Anderen konnte Miriam mit Plastilin und künstlichem Blut Wunden bei den Kindern präparieren, die in der Tat täuschend echt aussahen. So macht der Erste-Hilfe-Unterricht Spaß und am Ende konnten alle Viertklässler stolz ein Zertifikat mit nach Hause nehmen, dass man nun für den Ernstfall gewappnet ist. ehr

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